Unsere Kirche gegenüber – im November 2013 aka Leuchtturm

Im Herbst 2013 begannen an der Kirche gegenüber Bauarbeiten – unter anderem war wohl das Dach marode. Noch immer ist der Kirchturm eingerüstet. Zwischenzeitlich ergab sich ein spektakulärer Blick auf das Innere des Turms – der Nachts zeitweise sogar beleuchtet war. Mit meinem Nexus 5 habe ich davon ein Bild gemacht – und dank Fotoeffekten lässt sich noch eine ganze Menge mehr erkennen.

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#HarryPotter: @jk_rowling bereut fragwürdiges Ende der Saga #contra

Jetzt haben es Hermione Granger und Ron Weasley sogar in das Streiflicht der SZ geschafft. Auslöser war eine Aussage der Autorin Joanne K. Rowling, sie bereue die Heirat der beiden im abschließenden Kapitel des siebten Teils der Harry-Potter-Saga. Was ist denn da passiert?

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Thüringer #Elefanten-Jäger – wohin geht die Reise?

Darf ein hoher Beamter im Umwelt-Ministerium Jagd auf einen Elefanten machen? Darf ein solcher Beamter mit der körperlich ach so anstrengenden (Puhh…) Jagd kokettieren? Zweifellos – der Verstand sagt da eher „Nein!“.

Nun berichtet der Spiegel, der Beamte sei versetzt worden – und nehme nun Aufgaben außerhalb des Ministeriums wahr. Warum das Blatt diesen Vorgang aber als Minister „feuert Elefanten-Jäger“ titelt, ist doch fragwürdig. Denn: Der Mann dürfte jetzt für irgendein dem Umwelt-Ressort zugeordnetes Amt arbeiten. Was er dort macht, ist erst einmal unbekannt.

Offenkundig hingegen ist: Er bezieht wahrscheinlich weiterhin sein Gehalt in der vollen Höhe. Da von feuern zu sprechen, fällt mir schwer. Dennoch ist es ein gutes Zeichen, denn Jagd auf Tiere zur Spaß an der Freude sollte auch juristisch verboten sein – nicht nur moralisch. Denn daran hält sich eh‘ keine Sau.

In Stahlgewittern: Wann kapituliert Wulff?

Wulff wähnt sich also in einem „Stahlgewitter“, das er zu überstehen habe. Die Stahlgewitter, die Wulff hier zitiert, sind eine Formulierung von Ernst Jünger, der in seinem Erstlingswerk diese als Bezeichnung für seine Erlebnisse im ersten Weltkrieg nutzt. Der erste Weltkrieg – das wird zuweilen vergessen – war nicht gerade eine Kindergartenrauferei, sondern ein extrem brutaler Krieg, der dank Giftgas, Maschinengewehren und anderen ‚Raffinessen‘ die Worte Material- und Ausblutungsschlachten hervorgebracht hat.

Die aktuellen Debatten rund um Wulff hält jener also vergleichbar mit Schlachten wie Verdun. Auf der einen Seite Millionen Tote, auf der anderen Seite ein Präsident, der nur ein paar Fragen ehrlich und gewissenhaft beantworten müsste. Wie viel schiefer kann ein Vergleich noch werden? Wie kann jemand, der zu so etwas neigt, ein Amt bekleiden, das vor allem mit der Sprache zu wirken vermag?

Generell erstaunt die militärische Rhetorik des deutschen Staatsoberhaupts. Da wird die Frage gestellt, wie der Krieg zu führen sei. Da wird der Rubikon überschritten, als Zeichen der unausweichlichen militärischen Konfrontation. Das erinnert an die ebenso schiefe Konstruktion der Menschenjagd, der damals Guttenberg sich ausgesetzt sah. Auch hier schief: Die Jagd ist erst mit dem Tod abgeschlossen, die Affäre Guttenbergs wäre mit ein paar klugen und ehrlichen Antworten überstanden gewesen.

Ob Deutschland ein Staatsoberhaupt verdient hat, das sich militärischer Rhetorik bedient? Hat er überhaupt eine Ahnung, welche Vergleiche er mit seinen Äußerungen zieht? Kann ein solche Vergleiche ziehender Mensch das Amt des deutschen Bundespräsidenten glaubwürdig bekleiden? Die Worte Ron Swansons auf der „Swanson Pyramid of Greatness“ dürften für Wulff ein ziemliches Hindernis darstellen: „Honor. If you need it defined, you don’t have it“. Wer, wie Wulff, auf das Vergessen setzt, zeigt schon, wes Geistes Kind er ist.

Blöd, Blöd, aber das wars wert

Noch vor zwei Tagen am Telefon: „Ja, In ein paar Tagen kommt die neue Ubuntu-Version heraus, aber ich würde davon abraten, die zu installieren – da sind noch einige Fehler drin… Vielleicht sollte man generell noch etwas länger warten, bis es sinnvoll ist, auf die neue Version zu aktualisieren.“

Etwa 24 Stunden später: Ubuntu aktualisiert. Die neue Version ist doch stabiler, als ich angenommen hatte. Aber mein Tipp steht natürlich: Besser noch nicht aktualisieren, sondern noch etwas warten – maximal solange, wie man es aushält 😀

Blackberry 6 Impressions

Seit gestern ist es endlich soweit: Blackberry 6 ist auf dem Bold 9700 angekommen – wenngleich noch als geleakte und somit nicht unterstützte Version. Damit ist auch klar: Keine Garantien hier für nichts :).

In letzter Zeit war man als Blackberry-Nutzer doch ein wenig frustriert: Der Browser der Blackberries ist grottenschlecht, die zusätzlich ladbaren Apps nicht ansatzweise so zahlreich wie auf Android oder dem iPhone und die Hardware ist gelinde gesagt veraltet. Eigentlich ist für mich mittlerweile vor allem die (grandiose und konkurrenzlose) Tastatur der Hauptgrund, warum ich beim Blackberry bleibe.

Mit dem neuen Blackberry 6 zeigt RIM aber, dass es zurückschlagen kann. Hier ein paar Eindrücke:

Der Browser

Der Hauptgrund für mich, das Update sofort auf mein Handy zu hauen war der Browser. Der alte war kaum mehr als eine Notlösung, die ich nur deswegen genutzt habe, weil Opera Mini 5 praktisch nicht funktioniert hat und der viel gelobte Bolt-Browser sehr unkomfortabel ist. Der neue Browser bügelt all diese Probleme aus. Schnell und komfortabel ist er plötzlich, der Blackberry-Browser. Der Google Reader funktioniert jetzt richtig und die Geschwindigkeit, mit der Seiten aufgebaut werden, ist einfach enorm. Endlich kann man auf Absätze zoomen und die Textbreite passt sich dem Bildschirm an. Wer einmal bestimmte breite Seiten auf dem alten Browser angesehen hat, weiß das sofort zu schätzen.

Die gefühlte Geschwindigkeit

Das gesamte Betriebssystem hat nun das sogenannte kinetische Scrolling. Das heißt, dass der Bereich, den man scrollt noch etwas weiter scrollt und nicht abrupt aufhört sich zu bewegen. Das gibt dem ganzen System etwas dynamisches und sieht super aus. Und ruckelt nicht: Perfekt.

Beendet man eine Anwendung ‚fadet‘ sie recht schnell aus. Dieser Übergang funktioniert prächtig und gibt dem ganzen Gerät fast etwas dreidimensionales. Perfekt umgesetzt also. Das auch der Startvorgang stark beschleunigt wurde, ist da nur noch ein Zuckerl: Was bleibt ist der Eindruck, dass die Hardware des BB 9700 wohl doch stark genug ist, auch ein paar visuelle Effekte zu zeigen und dabei nicht in die Knie zu gehen.

Die Benutzbarkeit

Naja, hier werden sich wohl die Geister scheiden. Obwohl die Handhabung nach einer guten Stunde erlernt ist, ist doch alles etwas komplizierter geworden. Vor allem der Startbildschirm ist, finde ich, noch nicht ganz optimal. Das Dilemma zeigt sich in den vier Kategorien, die man hier aufrufen kann (früher waren statisch sechs Optionen direkt anwählbar und optional konnte man alle anderen Icons aufrufen). „Alle“ ist dabei der alten Ansicht ähnlich. Dazu kommt ein Bereich, der „Favoriten“ heißt: Hier kann man alle wichtigen Anwendungen anzeigen lassen, die aber natürlich auch in „Alle“ vorhanden sind. Der Reiter „Häufig“ zeigt alle häufig genutzten Anwendungen an. Das aber ist ein wenig unübersichtlich: Einige Anwendungen sind, ohne erkennbaren Nutzen, nun dreimal im Menu vorhanden. Hier wird sich wohl jeder für einen Reiter entscheiden: Ich habe mich für die Favoriten entschieden, den Reiter „Häufig“ würde ich ganz gerne ausblenden, das aber scheint (erstmal) nicht zu funktionieren.

Eine sehr zu lobende Möglichkeit ist, dass man nun auch zwei Reihen auf dem Startbildschirm anzeigen kann. Das gibt wieder mehr Platz für die vielen Möglichkeiten die ein Smartphone mittlerweile bietet.

Für Neueinsteiger ist das wohl alles ein bisschen viel, wenngleich nach etwas längerer Nutzungszeit die Vorteile klar auf der Hand liegen.

Nach dem Update: Wie die Daten wieder aufs BB bekommen?

Nun, die Mails vom ‚alten‘ OS 5 BB hab ich gar nicht wieder eingespielt. Bringt auch am Ende nichts. Kalender und Kontakte hab ich über Google Sync ganz einfach wieder drauf. Und beim Messenger kann man die Kontakte vom Server wieder holen. Blöd nur, dass ich die Notizen nicht wieder hergestellt hab. Naja, die hab ich mir eh kaum mehr angeschaut. Das aber ist vielleicht die wichtigste Lehre: Die Notizen muss ich irgendwie noch mit Google synchronisieren. Dann wär alles perfekt.

Und zum Schluss…?

Das neue Blackberry-OS hat einige Kritikpunkte gelöst, die schon lange kursieren. Allein der neue Browser katapultiert die Blackberries wieder auf die Höhe der Zeit. Endlich wird man nicht mehr belächelt, wenn man dabei ertappt wird, mit einem Blackberry zu surfen. Mit diesem System könnte sich RIM wirklich im Markt der Smartphones eine zweite Chance erarbeiten.

Der einzige Nachteil am Bold 9700 mit OS 6 ist eigentlich der, dass es trotzdem keinen Touchscreen hat. Das allerdings wäre dann mein nächstes Blackberry: Das Torch 9800 oder ein Touchscreen-Nachfolger im Stile des 9700.

Sofa in einem DB-IC-Wagon (Foto: hgk)

Lounge oder Bordbistro?

Sofa in einem DB-IC-Wagon (Foto: hgk)
Sofa in einem DB-IC-Wagon (Foto: hgk)

Das ist hier die Frage. Zu dumm nur, dass ich diesen Platz erst nach gut der Hälfte der Fahrt entdeckt habe. Ich möchte in diesem Zusammenhang Frédéric Beigbeder zitieren:

In einem Designersofa lümmelnd, besaufe ich mich systematisch, […] denke an dich, vermisse dich.

Das wär doch mal ne Fahrt gewesen.

Apple: What’s Happening?

Mittlerweile gibt es schon einige Informationen über die neue Version des iPhone/iPod touch Betriebssystems iOS 4.

Die wahrscheinlich spektakulärste Änderung ist, dass es wohl nun möglich ist, mehrere Playlists auf dem iPod zu bearbeiten. Unfassbar: Mehr als drei Jahre hat Apple gebraucht, das einzuführen.

Und was muss ich lesen? iOS 4 wird für Geräte der ersten Generation nicht verfügbar sein. Umpf. Das eine Feature, das ich wirklich vermisse 🙁